Schneesportlager 2015 Primarschule Wilchingen

19 schräge Vögel und ihre Leiter verbringen eine lustige und unvergessliche Woche in den Flumserbergen. Die Schneeverhältnisse waren super und die Stimmung grandios.

Während die Schüler sich am Sonntagmorgen noch aus ihren Betten schälen, sind die Leiter längst wach. Es sind noch letzte Vorbereitungen für das diesjährige Wintersportlager, welches unter dem Motto „Schrägi Vögel“ durchgeführt wird, zu treffen. Um 9 Uhr trudeln alle Lagerteilnehmer ein. Der Car kommt und eine Menge Gepäck wird eingeladen. An jeder Ecke sind Eltern zu sehen, die sich von ihren (teilweise peinlich berührten) Kindern verabschieden.  Dann geht die Fahrt in Richtung Flumserberge endlich los.
Nach nur knapp zwei Stunden Fahrt, wird das Ziel erreicht und das Gepäck zum Lagerhaus geschleppt. Dann geht es zum ersten Mal ab auf die Piste. Am Abend werden alle mit einem köstlichen Abendessen der beiden hervorragenden Lagerköchinnen verwöhnt. Plötzlich ist Regina spurlos verschwunden und ein unheilvoller Brief taucht auf. Die Nachricht: Wir sollen schnellstens aus dem Lagerhaus verschwinden, denn es hat keinen Platz mehr in den Flumserbergen für so schräge Vögel wie wir es sind. Aber das lassen wir uns natürlich nicht gefallen. Also machen wir uns auf die Suche. Zuerst müssen wir uns vorbereiten. Auf den Rat des örtlichen Ornithologen hin „beringen“ wir uns mit Schutzketten. Ausserdem schnappen wir uns die ultimative Vulkanwaffe gegen die Kidnappervögel. So ausgerüstet ziehen wir los. Immer wieder finden wir Spuren, zum Beispiel eine Fussspur oder eine Feder. Diese führen uns in den Wald, wo wir eine völlig aufgelöste Regina auffinden. Als wir sie befreien wollen, kommt auf einmal einer der Vögel auf uns zu. Während einige Schüler die arme Regina befreien, stürzen die anderen sich auf den komischen Vogel. Kaum ist aber das erste Problem beseitigt, kommt das nächste auf uns zu: Der andere Vogel stürzt sich auf uns. Weil er kräftiger ist als sein Kollege, gestaltet sich unser Vorhaben, ihn einzufangen, schwieriger als gedacht. Inzwischen bereiten die Leiter Punsch und Kuchen vor. So können wir uns nach getaner Arbeit stärken. Danach machen wir noch ein Spiel und schliesslich wandern alle todmüde nach Hause. Als Belohnung für die gelungene Rettung bekommen wir ein megacooles Lager-T-Shirt. Hundemüde gehen wir am ersten Abend ins Bett. Nach einem leckeren Frühstück und den üblichen Lagerämtlis geht es auch am zweiten Tag wieder ab auf die Piste. Einige Kinder üben sich im Walzern, andere meistern zum ersten Mal eine Piste ohne Umfallen oder freuen sich über ein paar gelungene Kurven auf dem Snowboard. Es hat viel Schnee, die Verhältnisse sind gut und das Hinfallen macht nicht weh. Am Abend gibt es ein sehr lustiges Quiz über die FIS-Regeln. Natürlich kennen wir diese fast alle auswendig und als Belohnung gibt es ein Überraschungsei. Am nächsten Tag wird das Niveau auf der Piste bereits gesteigert: Wir walzern mit den Brettern, üben Noseturns, versuchen uns im Kurzschwingen oder freuen uns, dass wir das erste Mal eine schwarze Piste geschafft haben. Einige erholen sich am Nachmittag von den sportlichen Strapazen im nahegelegenen Hallenbad. Am Abend schauen wir einen lustigen Film in dem es natürlich um schräge Vögel geht. Am nächsten Tag erwartet uns ein Highlight der Lagerwoche: Der Pico Loco-Abend. Zuerst müssen wir uns in unsere schrägen Kostüme schmeissen. Von Panthern, über ausgeflippte Girls und bis zum Hippie aus den Achtzigern ist alles dabei. Es gibt Tortillas mit verschiedenen Beilagen. Dann werden die Ämtlis gemacht und alle machen sich frisch für die Disco. Um in die Disco zu kommen, müssen wir zuerst am bulligen Türsteher vorbeikommen. Wenn man drin ist, schlägt einem eine Welle aus Nebel und lauter Musik entgegen. Die Stimmung ist super, es wird viel getanzt und gelacht und es gibt feine Drinks. Plötzlich kommen die Vögel, doch sie sind ganz harmlos und tanzen sogar mit uns mit. Sicherlich hätte der Abend noch viel länger dauern können, doch für uns Teilnehmer gilt nun Nachtruhe, damit wir am nächsten Tag fürs Skirennen bereit sind. Das Rennen findet am zweitletzten Tag statt. Alle sind nervös und versuchen einen möglichst guten Lauf zu fahren. Die ersten drei Kinder jeder Kategorie erhalten für ihre Leistung eine Medaille. Am Abend gehen wir schlitteln. Die vielen Buckel auf der Piste lassen uns jauchzen und schreien. Wir haben eine Menge Spass, auch wenn einige von uns im Tiefschnee gelandet sind. Am Freitagmorgen ist vor allem packen und putzen angesagt. Trotzdem reicht es noch für ein paar letzte Stunden auf der Piste und dann wartet auch schon wieder der Car auf uns. Wir haben eine tolle Woche in den Flumserbergen verbracht. Das coole T-Shirt wird uns noch lange an die schrägen Vögel und die vielen Erlebnisse erinnern. (Jule, Nori)