«Zuckermocken» im Schneesportlager der Oberstufe Wilchingen

Fragte man die Jugendlichen, was ihnen im Lager am besten gefiel, gaben sie ganz unterschiedliche Antworten...

Die einen liebten das Essen, das vom bestens eingespielten Küchenteam mit Rägi Bührer und Katrin Sidler zubereitet wurde, andere fanden das Mixed-Fahren am Nachmittag super, da sie dort niveauunabhängig auf die Piste durften und sich Skifahrer und Snowboarder mischen konnten. Wieder andere liebten vor allem das Fahren mit Snowblades. «Da ist man so schnell und wendig unterwegs und kann sich ganz einfach um die eigene Achse drehen», schwärmte ein Schüler der ersten Oberstufe. Die Abenteuerlustigen unter den Teilnehmern erwähnten den Sturm, der am Dienstag über die Berge fegte. «Wir waren auf dem Sessellift, als uns plötzlich und mit hohem Tempo eine dunkle, grosse Wolke erreichte. Sofort begann es zu graupeln und zu stürmen. Es war kalt und unangenehm und wir wollten einfach nur noch zurück in unser Haus», erzählten zwei Mädchen aufgeregt. Sicher im Lagerhaus angekommen, gehörte das Abenteuer dann aber zum Gesprächsthema und zu den Highlights der Woche.
Der Lagerhauptleiter Dominik Ebi erwähnte vor allem die friedliche und rücksichtsvolle Stimmung und betonte, wie wichtig für ihn das gut eingespielte Leiterteam ist. «Trotz einer permanenten Anspannung, die ein solches Lager mit sich bringt, kann ich mich prima auf mein Team verlassen. Wir arbeiten Hand in Hand. Es gibt externe Leiter, die bereits zum dreizehntenMal dabei sind. Das wirkt sich auch auf die gute Stimmung im Lager aus», meinte er. «Für uns ist das Skilager jedes Mal so ein bisschen wie nach Hause kommen», gab das Küchenteam zu. «Es macht Spass hier zu sein und in diesem Jahr sind die Schülerinnen und Schüler so richtige Zuckermocken», sagte eineder Köchinnen mit einem Augenzwinkern.
Dass kein Handy ins Lager mitgenommen werden durfte, gab in diesem Jahr für einmal keine grosse Aufregung im Voraus. Und so wurde dann auch nach den Stunden auf der Piste viel miteinander gespielt und unternommen. Die Jugendlichen setzten sich oft zum Kartenspielen oder Roulettezusammen, halfen beim Schneeschippen mit, bauten eine Schneebar oder sprangen,nach einer verlorenen Wette mit den Leitern,in der Badehose in den Schnee, um sich anschliessend unter der warmen Dusche wieder aufzuwärmen. Besondere Tagesverdienste wurden jeweils am Abend mit einem Schoggistängeliausgezeichnet und so war es bei dieser zufriedenen Truppe auch nicht verwunderlich, dass bis Ende der Woche alle mindestens einmal in den Genuss einer solchen Belohnung kamen. Das Leiterteam zeigte sich lediglich enttäuscht, dass es beim Nüdeli-Aufstech-Spiel den Sieg klar an die Schülerinnen und Schüler abgeben musste, obwohl auch die Leiter grossen Einsatz zeigten. Dieser «Frust» war aber längst vergessen, als beim Abschlussabend alle Teilnehmer in schicker Garderobe zum Abendcasino erschienen und sich zwei Schülerinnen mit einer netten Ansprache beim Leiterteam, insbesonders bei den externen Helfern, bedankten.
Ein Dank gehört allen, die zum Gelingen des Lagers beigetragen haben, darunter auch die Zuckermocken. (bem)